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Home > DBOS 30.07.2010 
Aktuelles Einleitung Gründe Anforderung Termine

Aktuelles


BMVIT ab sofort Teilnehmer am Tetron Digitalfunk


Am 28. Mai 2010 wurde in der Rossauer Kaserne in Wien ein Verwaltungsübereinkommen zwischen dem Bundesministerium für Inneres (BM.I) und dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) unterzeichnet.
Das Übereinkommen befugt die Fernmeldebehörden des BMVIT bei der Assistenzleistungen für die Polizei zur Lokalisierung vermisster Personen ab sofort den digitalen Bündelfunk (TETRON DIGITALFUNK) mit zu nutzen.

Die Oberste Fernmeldebehörde im BMVIT ist für die Verwaltung und Organisation des kompletten Funkspektrums zuständig. Bei Funkstörungen setzt die Fernmeldebehörde Maßnahmen, um die Fehlerquelle auszuforschen und die Störung zu beseitigen. Insbesondere mit ihrer technischen Ausrüstung und Erfahrung unterstützten die Fernmeldebehörden die Polizei bei der Suche von vermissten Personen. Eine zuverlässige, sichere und unabhängige Kommunikation ist in diesen Fällen unabdingbar.

Innenministerin Dr. Maria Fekter: "Es freut mich vor allem aus sicherheitspolitischer Sicht, dass nach dem Justiz- und dem Verteidigungsministerium, mit dem BMVIT ein weiterer wichtiger Partner für das österreichische Digitalfunk-Projekt gewonnen werden konnte."


Bundesheer ab sofort Teilnehmer am Digitalfunk


Am 7. Mai 2010 wurde in der Stiftskaserne in Wien ein Verwaltungsübereinkommen zwischen dem Bundesministerium für Inneres (BMI) und dem Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport (BMLVS) unterzeichnet, das die Sicherheitseinrichtungen des österreichischen Bundesheeres befugt, den digitalen Bündelfunk (Tetron-Digitalfunk) mit zu nutzen.

Sicherheitspolitisch betrachtet wurde mit dem Übereinkommen ein wichtiger Meilenstein in der Kommunikation der österreichischen Einsatzorganisationen erreicht. Mit dem Tetron-Digitalfunk können die Blaulichtorganisationen über ein gemeinsames Funknetz organisations- und länderübergreifend kommunizieren. Die Unterzeichnung des Verwaltungsübereinkommen ist die rechtliche Grundlage, dass ab sofort auch zivile und militärische Blaulichtorganisationen miteinander verbunden sind.

"Es freut mich sehr, dass jetzt auch das Bundesheer Partner im Digitalfunknetz ist. Dadurch wird die Kommunikation bei gemeinsamen Einsätzen enorm erleichtert. Die Teilnahme am gemeinsamen Funknetz ist die richtige Entscheidung für die Sicherheit der Bevölkerung", lobt Innenministerin Dr. Maria Fekter die Teilnahme des Bundesheeres am Tetron-Digitalfunknetz.

"Mit dem Übereinkommen wird die gegenseitige Zusammenarbeitet unterstützt und weiter verbessert. Bei Katastrophen- und Hilfseinsätzen ist eine optimale Kommunikation der Blaulichtorganisationen für die Sicherheit der Bevölkerung und der eingesetzten Kräfte unerlässlich", sagte Verteidigungsminister Norbert Darabos.


Übergang in die Linienorganisation


Nach erfolgreichem Abschluss des Ausbaus in Niederösterreich wird im BM.I das Projekt Digitalfunk BOS-Austria mit 1. Okt. 2009 vollständig in die Linienverantwortung übergeführt, nachdem schon bisher wesentliche Aufgaben in diese Verantwortung übergegangen sind.

Der weitere Ausbau der nächsten Bundesländer wird daher aus technischer Sicht in der Verantwortung der Abteilung IV/8 (IKT-Abteilung) liegen.


Digitalfunk für die Stadtpolizei Baden


Innenministerin Dr. Maria Fekter und die Bürgermeisterin von Baden, LAbg. Erika Adensam, unterzeichneten am 31. März 2009 im Bundesministerium für Inneres (BM.I) ein Abkommen über die Mitnutzung des neuen digitalen Funknetzes durch die Stadtpolizei Baden. Der Vertrag sichert der Stadtpolizei Baden die Nutzung des Digitalfunknetzes mit bis zu 50 Endgeräten für 25 Jahre.

"Das neue Funksystem hat sich in der Praxis bereits bestens bewährt. Insbesondere bei der EURO 2008 hat es seine Stärken bewiesen und gezeigt, dass es auch unter extremer Belastung die Kommunikation sicherstellt", sagte Innenministerin Fekter anlässlich der Vertragsunterzeichnung. "Ich freue mich, dass die Stadtpolizei Baden den innovativen Digitalfunk nutzen wird. Diese Vereinbarung ist ein wichtiger und richtiger Schritt für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger."
 
  Fotonachweis: BM.I/A. Tuma
 

Franz Popp, Maria Fekter, Erika Adensamer und Walter Santin
Foto: BM.I, A. Tuma

Das digitale Funknetz für die Polizei und andere Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben wird seit Juni 2004 in Österreich aufgebaut. Es ist eine abhörsichere Kommunikationsplattform für alle Blaulichtorganisationen, die auch Bundesländer übergreifend eingesetzt werden kann. Der Ausbau in Niederösterreich soll bis zum Sommer 2009 abgeschlossen werden, wobei das Netz rund um Wien und im Süden von Wien schon seit einigen Monaten erfolgreich operativ ist. Niederösterreich ist nach Tirol und Wien das dritte Bundesland, in dem der neue Digitalfunk ausgebaut wird.


Einsatz des Digitalfunks bei der Edelweiss RAID 2009


Die Edelweiss RAID wurde von der 6. Jägerbrigade in Tirol durchgeführt und ist ein internationaler militärischer Spezialwettkampf.

Teilnehmer waren Gebirgsjäger aus 3 Nationen.
Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit dem Land Tirol, dem Militärkommando Tirol, der Fa. Tetron und dem BM.I erstmals in Österreich eine mobile Basisstation mittels militärischem Richtfunk in das Digitalfunknetz BOS-Austria integriert.


So konnte auch in einem normalerweise nicht versorgten Bereich die Kommunikation für alle Beteiligten sichergestellt werden.


Die gewonnen Erfahrungen können aber auch in anderen Katastrophen oder Grossschadensfällen genutzt werden, da eine sichere und organisationsübergreifende Kommunikation ein wertvolles Hilfsmittel für die Einsatzkräfte darstellt.

 
  Fotonachweis: Tetron
 

Militärische Richtfunkanlage Hippoldspitz und Schema der Einbindung
Foto: Tetron


Letzte Ausbaustufe in Niederösterreich


Anfang 2009 war es so weit: Innenministerin Maria Fekter, Landesrat Josef Plank und Landesrat Wolfgang Sobotka haben das Finanzierungsmodell für den Endausbau des Digitalfunknetzes in Niederösterreich vereinbart.

„Das gemeinsame und einheitliche Funksystem für alle Einsatzorganisationen hat sich seit der Betriebsaufnahme in den ersten Bezirken in NÖ, sowie in den bereits flächendeckend ausgebauten Bundesländern Tirol und Wien im täglichen Einsatz mittlerweile bestens bewährt.
Erstmals ist damit die direkte, reibungslose Vernetzung der Einsatzkräfte über ein gemeinsames digitales Funksystem möglich und kann vor allem in schwierigen Situationen Leben retten“, betonte Fekter.

Polizei, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Arbeiter Samariter Bund, Berg-, Wasser-, Höhlen- und Flugrettung, sowie sämtliche Rettungshundestaffeln werden ab Mitte 2009 die neue Technologie in NÖ nutzen können.
Auch die Katastrophenschutzbehörden auf Gemeinde-, Bezirks-, Landes- und Bundesebene sind in das Netz eingebunden. Daher ist auch im Katastrophenfall die Kommunikation zwischen allen Akteuren sicher gestellt.

Auch die BOS in Wien, Tirol und die Polizei der Stadt Salzburg kommunizieren schon digital.


EURO 2008 - Digital am Ball


Die EURO ist vorbei! Und Spanien ist Europameister. Auch uns interessieren die vielen sportlichen Highlights, auch wir haben mitgefiebert mit den Mannschaften.
Aber was aus Sicht des Projektes „Digitalfunk BOS Austria“ noch wichtiger war: Die Sicherheit der Menschen.
Polizisten sorgten für die friedliche Stimmung in den Fanzonen, die Rettung versorgte kleinere und größere Verletzungen, die Feuerwehr sorgte für reibungslose Abläufe. Und für all diese Aufgaben brauchen Sie den Digitalfunk.
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